Für ÄrzteFachsprachkurs
— Für Ärzte

Ihr Fachsprachkurs.

— Ein B2-Zertifikat ist die Eintrittskarte, nicht der Nachweis. Den erbringen Sie in der Fachsprachprüfung. Der Fachsprachkurs ist der Weg dorthin — wir helfen Ihnen, den passenden zu finden.

— Warum ein eigener Kurs?

Alltagsdeutsch und Stationsdeutsch sind zwei Sprachen.

In der Prüfung erzählen Sie denselben Fall zweimal: einmal für eine 78-jährige Patientin, ohne dass ein Fachbegriff fällt. Und Minuten später für die Oberärztin, in korrekter Fachterminologie. Dieser Registerwechsel ist der Kern der Fachsprachprüfung — und der Grund, warum ausgebildete Ärztinnen und Ärzte mit Jahren klinischer Erfahrung daran scheitern.

Ein Fachsprachkurs ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Praktisch ist er für die meisten der Unterschied zwischen erstem und zweitem Versuch.

— Inhalte

Was ein guter Kurs abdeckt.

Anamnese & Aufklärung

Gesprächsführung in laienverständlicher Sprache: Beschwerden erheben, Verdachtsdiagnose erklären, weiteres Vorgehen darstellen, auf Rückfragen reagieren — und nachfragen dürfen, wenn ein Name oder ein Wort unklar bleibt.

Arzt-Arzt-Kommunikation

Die Übergabe: Verdachts- und Differenzialdiagnosen, diagnostische Schritte, Therapie, in deutscher Fachsprache und diskussionsfähig.

Dokumentation unter Zeitdruck

Anamnese und Vorgehen in ganzen Sätzen auf einem strukturierten Formular, in etwa zwanzig Minuten, mit einem Fachwörterbuch als einzigem Hilfsmittel.

— Kursformate

Welches Format passt zu Ihnen?

Präsenzkurs

Der Klassiker: mehrere Wochen in Vollzeit, oft direkt am Kursort. Vorteil ist das Rollenspiel in der Gruppe — Anamnesegespräche lassen sich schlecht allein üben.

Online-Kurs

Ortsunabhängig und flexibler in der Zeiteinteilung. Sinnvoll, wenn Sie bereits arbeiten oder familiär gebunden sind. Achten Sie auf einen hohen Anteil an echter Live-Sprechzeit.

Intensivvorbereitung

Kompakte Kurse, die auf die Prüfungssituation zugeschnitten sind. Als Ergänzung gedacht, nicht als Ersatz für den Grundkurs.

— Worauf Sie achten sollten

Fünf Fragen vor der Anmeldung.

  1. 01

    Wie viel Sprechzeit haben Sie tatsächlich pro Tag — und in welcher Gruppengröße?

  2. 02

    Wird der Registerwechsel als eigene Übung trainiert, also derselbe Fall zweimal hintereinander, für Patientin und für Oberärztin?

  3. 03

    Schreiben Sie Arztbriefe unter realen Zeitbedingungen, mit Formular und Wörterbuch?

  4. 04

    Ist der Kurs auf die Prüfungsordnung Ihrer Landesärztekammer abgestimmt? Die Verfahren unterscheiden sich zwischen den Bundesländern erheblich.

  5. 05

    Kommt eine Förderung in Frage? Die Agenturen für Arbeit fördern medizinische Sprachkurse im Einzelfall, auch das Netzwerk “Integration durch Qualifizierung” berät dazu. Klären Sie das, bevor Sie privat vorfinanzieren.

— Der unterschätzte Hebel

Hospitieren schlägt Vokabeltraining.

Wer die Prüfung im ersten Anlauf besteht, hat den Klinikalltag meist schon gehört. Eine Hospitation, am besten in einem breit aufgestellten Fach wie der Inneren Medizin, liefert genau die Alltagssprache, die im Patientengespräch fehlt. Dasselbe gilt für Sprechzeit außerhalb des Kurses — in einer deutschsprachigen Wohngemeinschaft oder Gastfamilie.

Wenn Sie Kurs, Hospitationsplatz und Prüfungstermin aufeinander abstimmen wollen: Genau dabei begleiten wir Sie.

— Wie geht es weiter?

Der Kurs ist die Vorbereitung. Es folgt die Fachsprachprüfung bei der zuständigen Landesärztekammer — und mit bestandener Prüfung sind Sie einen entscheidenden Schritt näher an Berufserlaubnis und Approbation.

Was in der Prüfung konkret bewertet wird und woran Kandidaten am häufigsten scheitern: unser ausführlicher Beitrag zur Fachsprachprüfung →

Wir helfen Ihnen bei der Kursauswahl.

Tragen Sie sich kostenlos in unseren Kandidaten-Pool ein — wir melden uns mit konkreter Unterstützung. Für die Kursberatung arbeiten wir mit Match Doctors by Lingoda zusammen.

Stand: August 2026.